Pandemieplan Flach GmbH

Pandemieplan Flach GmbH Rollladenbau (Stand 16.03.2020; 21.30 Uhr)

 

Präambel

 

Ein besonders ansteckendes Virus, welches sich großflächig ausbreitet, wird als Pandemie bezeichnet und kann daher den Pandemieplan auslösen.
Derzeit breitet sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) pandemisch weltweit aus. Dadurch könnte auch der Betrieb der Flach Rollladenbau GmbH beeinträchtigt werden und nur eingeschränkt funktionieren oder der Betrieb müsste temporär eingestellt werden.

Für den Fall, dass die Flach Rollladenbau GmbH von der Corona-Pandemie betroffen ist, ist nach diesem betrieblichen Pandemieplan vorzugehen. Für den Fall der Schließung der Flach Rollladen GmbH würde der Krisenfall eintreten.

Primäres Ziel dieses Pandemieplans ist der Gesundheitsschutz aller Mitarbeiter wie auch Kunden der Flach GmbH Rollladenbau.

 

  1. Ziele des Pandemieplans

 

  1. Schutz aller Mitarbeiter, Geschäftspartner, Kunden und weiteren Personen, die mit der Firma Flach Rolladenbau GmbH in Kontakt treten,
  2. Information aller Betriebsangehörigen über Maßnahmen,
  3. Information zum Verhalten bei Erkrankung und ggf. Ermitteln der betroffenen Betriebsbereiche,
  4. Aufrechterhaltung des Betriebes,
  5. Minimierung des Ausfalls sowie wirtschaftlicher Schäden,
  6. Management während der Pandemie bzw. eines Krisenfalls,
  7. Schnellstmögliche Rückkehr zum normalen Betrieb nach der Pandemie bzw. dem Krisenfall.

 

  1. Übertragung, Symptome, Verlauf

 

Nach derzeitigem Kenntnisstand erfolgt die Übertragung des Virus über Tröpfchen und/oder Kontakt mit Körpersekreten und möglicherweise Ausscheidungen. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage.
Der Coronavirus ist leicht übertragbar und ähnelt dem Grippevirus; er kann jedoch nur schwer von einer Influenza unterschieden werden.

Die Symptome ähneln denen einer Erkältung oder Grippe, wie z.B. Fieber, Husten, Gliederschmerzen und Halsschmerzen, bei schwerem Verlauf auch Atemnot und Lungenentzündung.

80% der Erkrankungsfälle verlaufen milde, ähnlich einer Erkältung.

Eine Diagnostik ist nur durch einen medizinischen Test möglich.

 

  1. Schutzmaßnahmen / Hinweise für alle Betriebsangehörigen:

 

  • Bevorzugen Sie die kontaktlose Begrüßung ohne Händeschütteln, halten Sie Abstand.
  • Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife.
  • Husten Sie in die Armbeuge und niesen Sie in Papiertaschentücher.
  • Vermieden Sie, sich im Gesicht, sprich Augen, Nase oder Mund, mit den Händen zu berühren.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Erkältungssymptome haben.
  • Bleiben Sie ebenso zu Hause, falls Sie sich die letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben (Risikogebiete: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) oder falls Sie Kontakt zu Infizierten hatten.
  • Kontaktieren Sie bei Krankheitssymptomen telefonisch eine Arztpraxis, denn eine Diagnostik ist nur über einen medizinischen Test möglich. Informieren Sie zudem den Betrieb.
  • Grundsätzlich erfolgt bei einer Diagnostizierung der Coronavirus-Erkrankung eine Meldung an das Gesundheitsamt durch die behandelnden Ärzte.

 

  1. Präventive Sofortmaßnahmen

 

  1. Beim deutlichen Auftreten der unter 3. genannten Symptome bei Beschäftigten haben Führungskräfte das Recht, diese Person nach Hause zu schicken, sodass diese einen Arzt telefonisch kontaktieren können.
  2. Veranstaltungen mit Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen wie z.B. Dienstbesprechungen usw. sollten nicht genehmigt und auf die Zeit nach der Pandemie verschoben werden. Sollten diese Veranstaltungen dennoch dringend notwendig und unabdingbar sein, sind entsprechende Hygienemaßnahmen zu treffen.
  3. Beschäftigte, die zu den unter 6.3 genannten Risikogruppen gehören und mit erhöhtem Publikumsverkehr zu tun haben, sollten mit dem Vorgesetzten weitere Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit besprechen.

 

  1. Betriebliche Sondermaßnahmen im Krisenfall

 

Im Krisenfall sind folgende Sondermaßnahmen zu treffen:

 

  1. Kundentermine werden ausgesetzt, diese sind im Rahmen der Möglichkeiten durch Telefonate zu ersetzen. Die Kommunikation ist auf E-Mail und Telefonkontakt beschränkt. Hiervon sind ausdrücklich nur nicht erkrankte Beschäftigte erfasst. Auf keinen Fall sollen Mitarbeiter ihre privaten Telefonnummern öffentlich bekannt machen.
  2. Soweit keine Verordnung des Gesundheitsamtes oder der Ortspolizeibehörde vorliegt, hat der Geschäftsführer oder ein von ihm ausdrücklich beauftragter Betriebsangehöriger das Recht, bei begründetem Verdacht auf Häufung von Infektionen Aufträge auszusetzen und Betriebsangehörige an den Firmenstandort zurückzuordnen, bzw. den Betrieb vorübergehend einzustellen.
  3. Besonders gefährdeten Personengruppen gilt besonderer Schutz, dazu gehören:
    1. Schwangere und stillende Frauen,
    2. Herz-Kreislauf-Erkrankte,
    3. Personen mit geschwächtem Immunsystem,
    4. Asthmaerkrankte.
  4. Arbeitsräume, die nachweislich von erkrankten Personen genutzt wurden, sind gründlich zu reinigen. Eine Desinfektion von Oberflächen ist durchzuführen.
  5. Im Falle einer vorübergehenden Einstellung des Betriebes wird dies durch das zuständige Gesundheitsamt bzw. die Geschäftsführung veranlasst. Diese Anweisung wird durch den Krisenstab an alle Betriebsangehörigen kommuniziert. Dieser Anweisung ist Folge zu leisten.
  6. Bei einer Betriebseinstellung berät der Krisenstab täglich telefonisch zur Neubewertung der Krise und trifft Entscheidungen über das weitere Vorgehen.

 

  1. Informationsweiterleitung im Krisenfall

 

Die Beschäftigten werden im Krisenfall per E-Mail informiert.

 

  1. Kontakte zu externen Ansprechpartnern

 

Gesundheitsamt Ravensburg

Gartenstraße 107

88212 Ravensburg

Bürgertelefon des Landesgesundheitsamtes: 0711 / 904 39 555

  1. Aktuelle betriebliche Lage

 

  1. Generelle betriebliche Lage:
    1. Für alle Mitarbeiter gelten die Verhaltensregeln nach Punkt 4.
    2. Nach aktuellem Wissensstand ist kein Fall einer Infizierung innerhalb des Betriebes bekannt.
    3. Aus Sicherheitsgründen sollte dennoch der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen unbedingt eingehalten werden.
    4. Die Mitarbeiter können derzeit normal Ihrer betrieblichen Arbeitspflicht nachkommen.
  2. Montageaufträge
    1. Derzeit können alle Montageaufträge nach Plan ausgeführt werden. Die Infektionsgefahr ist bei Einhalten des Mindestabstandes dort sehr gering.
    2. Wir bitten den Mindestabstand zu Beschäftigten anderer Betriebe sowie Privatpersonen einzuhalten.
  3. Kundendienstaufträge
    1. Während eines Kundendienstauftrages kommt es unweigerlich zu einem Kontakt zwischen Monteur und Kunde.
    2. Durch die gesetzliche Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ist der Eigenschutz unserer Mitarbeiter sehr wichtig.
    3. Durch den direkten Kontakt sind unsere Monteure einer gesteigerten Infektionsgefahr ausgesetzt.
    4. Wir behalten uns daher vor, alle Kundendiensttermine, beinhaltet Reparaturen, Sanierungen, Aufmaßtermine etc. vorerst bis einschließlich 19. April 2020 abzusagen.
      Je nach Entwicklung der Lage in Deutschland können Ersatztermine zu einem späteren Zeitpunkt vergeben werden.
    5. Kundendienstmitarbeiter, die nicht mehr im Kundendienst eingesetzt werden können, werden anderweitig beschäftigt.

 

  1. Sonstige Hinweise

 

  • Dieser Pandemieplan wird bei neuen Erkenntnissen regelmäßig ergänzt und überarbeitet.
  • Der Plan ist für alle Betriebsangehörigen verbindlich. Den Anweisungen des Krisenstabes ist in jedem Fall zu folgen.

 

  1. Krisenstab

 

Der Krisenstab besteht aus der Geschäftsführung.

Bei Fragen und Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsführung: